Kultusminister Grant Hendrik Tonne zusammen mit Dirk Adomat und Uli Watermann im Gespräch mit S.A.M.

Dirk Adomat, Uli Watermann und Grant Hendrik Tonne im Gespräch mit Vertretern von S.A.M. (Foto: Jan Hühnerberg)

Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat am Freitag verschiedene Vereine und Einrichtungen in Hameln besucht. Dazu eingeladen hatten ihn die beiden heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Dirk Adomat und Uli Watermann. Diese Gelegenheit haben sie genutzt, um gemeinsam mit dem Minister mit Vertretern des Vereins Sozial-Aktiv-Menschlich e.V. (S.A.M.) über dessen Arbeit zu sprechen. „Wir freuen uns sehr, dass Grant Hendrik Tonne heute erneut bei uns in Hameln ist, um sich vor Ort über Schulen und Projekte zu informieren“, so Dirk Adomat über den Besuch von Grant Hendrik Tonne in Hameln.

Der Verein S.A.M. wurde 2010 von der Leitung des Schulprojekts der Impuls gGmbH sowie städtischen und regionalen Schulleitungen gegründet und zielt unter anderem darauf ab, Schulen besser zu vernetzen und gegenseitige Unterstützung zu ermöglichen. Im Gespräch mit dem Kultusminister und den SPD-Landtagsabgeordneten stellte der Vorsitzende Andreas Jungnitz gemeinsam mit anderen Vorstandsmitgliedern das „S.A.M.-Modell“ vor, das in Schulen den Einsatz „multiprofessioneller“ Teams unterstützt, deren Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen kommen und mit unterschiedlichen pädagogischen Zugängen eine breiteres Bildungsangebot bieten können. Uli Watermann beurteilt dieses Engagement positiv: „Schule hat sich verändert und wird sich im Zuge der Inklusion auch weiter verändern. Dafür sind zum Teil neue Methoden in der pädagogischen Arbeit notwendig. Wenn sich Schulen und Bildungsträger für diesen Zweck vernetzen ist das natürlich gut.“

Wie die Vertreter von S.A.M. den SPD-Politikern darlegten, hat der Verein darüber hinaus mit der Universität Hildesheim ein Konzept entwickelt, um die Multiprofessionalität in Schulen weiter voranzubringen. Insgesamt konnten in den an S.A.M. beteiligten Schulen in diesem Jahr 147 pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt werden, von deren Arbeit über 800 Schülerinnen und Schüler in Hameln-Pyrmont profitiert haben. Für Dirk Adomat ist das bemerkenswert: „Regionale Schulnetzwerke dieser Art findet man nicht häufig. Dass hier auch ein schulformübergreifender Austausch stattfindet und viele Schülerinnen und Schüler unmittelbar von den geschaffenen Angeboten profitieren, macht das Ganze noch wertvoller.“ Zudem ermögliche die langjährige Erfahrung der Protagonisten von S.A.M. in Zusammenarbeit mit der Universität Hildesheim eine gute Evaluierung des Projekts, wie Uli Watermann ergänzt.

Daher äußerten sich die beiden Abgeordneten nach dem gemeinsamen Gespräch mit Grant Hendrik Tonne zufrieden: „Solche Gespräche führen wir regelmäßig, um uns über Projekte von Vereinen vor Ort zu informieren. Dass wir das heute zusammen mit dem Kultusminister machen konnten, ist natürlich noch besser, schließlich wird in seinem Ministerium häufig über die Finanzierung von Bildungsprojekten entschieden. Es ist daher höchst erfreulich, dass Grant Hendrik Tonne immer wieder solche Termine wahrnimmt, um sich direkt bei den Beteiligten über ihre Arbeit zu informieren.“